Online Rechner zum Familienrecht
Unterhaltsrechner und Zugewinnausgleich


Zugewinn und Zugewinnausgleich berechnen

Dieser Rechner zum Berechnnen von Zugewinn und Zugewinnausgleich berücksichtigen nicht alle Sonderfälle. Für eine genaue Berechnung von Zugewinn und Zugewinnausgleich auch unter Berücksichtigung der Sonderfälle und in allen anderen familienrechtlichen Angelegenheiten wenden Sie sich für eine profunde Beratung an die Kanzlei Dr. Annegret Wiese in München oder suchen Sie nach einem Fachanwalt für Familienrecht im Anwaltsverzeichnis.

Online Rechner Zugewinn und Zugewinnausgleich:

Es sind die aktuellen Jahreszahlen für Anfang und Ende der Zugewinngemeinschaft (Heirat und Scheidung) und das Anfangsvermögen bei Heirat und das Endvermögen bei Scheidung für jeden Ehepartner einzugeben. Ist eine besondere Zuwendung nach § 1374 Abs. 2 BGB zu berücksichtigen, ist diese ebenfalls zusammen mit dem Jahr des Zuwendung einzutragen. Anfangsvermögen oder Zuwendung können sowohl in Euro (€) als auch in Deutscher Mark (DM) eingegeben werden. Das Ergebnis wird stets in Euro (€) ausgegeben.

Aktuelle Werte eingeben und [Berechnen] anwählen:

Basisdaten zum Güterstand:
Erstes Jahr des Güterstandes: Verbraucherpreisindex vpi am Anfang:
Letztes Jahr des Güterstandes: Verbraucherpreisindex vpi am Ende:
1. Ehepartner (Mann): 2. Ehepartner (Frau):
Anfangsvermögen:
Endvermögen:
Erhaltene Zuwendung nach §1374 Abs. 2 BGB:
Betrag der Zuwendung:
Jahr der Zuwendung:
Verbraucherindex vpi:
Ergebnisse:
Indiziertes Anfangsvermögen:
Indizierte Zuwendung:
Zugewinn:
Zugewinnausgleich:

Besteht für einen der Ehepartner ein Anspruch auf Zugewinnausgleich wird hier der Betrag positiv ausgegeben und der gleiche Betrag negativ bei dem Ehepartner angezeigt, der den Betrag zu zahlen hat.

Hinweise zum Rechner Zugewinn und Zugewinnausgleich

Zugewinn berechnen:

Eheleute leben im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft – es sei denn, sie haben diesen durch einen Ehevertrag ausgeschlossen. In einer Zugewinngemeinschaft behält jeder für sich das in die Ehe eingebrachte Vermögen als Anfangsvermögen. Dabei wird die Preissteigerung des Anfangsvermögens auf Basis des vom Statistischen Bundesamts berechneten Verbraucherpreisindex VPI angerechnet (Indexierung). Ist der Zugewinn negativ, wird er beim Zugewinnausgleich mit 0 bewertet. Es bleiben nicht nur das Vermögen, sondern auch die Schulden getrennt. Das Endvermögen ist das Vermögen, das einem Ehegatten nach Abzug aller Verbindlichkeiten am Ende der Zugewinngemeinschaft gehört. Die Zustellung des Scheidungsantrags beendet die Zugewinngemeinschaft. Dieser Endzeitpunkt kann aber auch durch Abschluss eines Ehevertrags festgelegt werden. Der Zugewinn, der für jeden Ehegatten getrennt berechnet wird, ist die Differenz zwischen Endvermögen und Anfangsvermögen.

Zugewinnausgleich berechnen:

Am Ende der Zugewinngemeinschaft – durch Tod, Scheidung oder ehevertragliche Neuregelung – besteht ein Anspruch auf Zugewinnausgleich. Der während der Zugewinngemeinschaft erworbene Vermögenszuwachs, d.h. die Differenz zwischen Endvermögen und Anfangsvermögen, wird zwischen beiden Ehegatten geteilt. Im Todesfall gelten allerdings besondere erbrechtliche Vorschriften.

Zeitliche Gültigkeit der Zugewinngemeinschaft:

Am 01.07.1958 wurde der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft in der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich eingeführt. In den neuen Bundesländern ist die Zugewinngemeinschaft seit dem 03.10.1990 gesetzlicher Güterstand. Für Ehen, die in der Bundesrepublik Deutschland bereits vor 1958 oder in den neuen Bundesländern vor 1990 geschlossen worden sind, gilt das Anfangsvermögen im Jahr 1958 oder entsprechend 1990.

Privilegierter Erwerb, Zuwendungen nach § 1374 Abs. 2 BGB:

Vermögen, das ein Ehegatte nach Eintritt des Güterstands von Todes wegen oder mit Rücksicht auf ein künftiges Erbrecht, durch Schenkung oder als Ausstattung erwirbt, wird nach Abzug der Verbindlichkeiten dem Anfangsvermögen hinzugerechnet, soweit es nicht den Umständen nach zu den Einkünften zu rechnen ist. Bei der Berechnung dieses Vermögenszuwaches wird die Preissteigerung seit dem Jahr der Zuwendung durch Indexierung auf Basis des Verbraucherpreisindex (VPI) angerechnet. Diese Vermögenszuwächse werden als privilegierter Erwerb bezeichnet und werden also nicht dem Zugewinn hinzugerechnet und damit beim Zugewinnausgleich nicht angerechnet.